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Drogen und das Geschäft der Unterwelt |
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 Drogenwirtschaft (photocase.com) Der weltweite Umsatz mit Drogen wird laut UN auf 320 Milliarden Dollar geschätzt. Dies ist mehr als der Umsatz von Bier, Wein, Tabak, Schokolade, Kaffee und Tee zusammen. Die Gliederung dieses gigantischen Geschäfts ist klar strukturiert und eine kaputte Welt aus Korruption und Gewalt verhindert den Aufbau einer legalen Wirtschaft.
3sat berichtet am 12.02.2010 ab 21:30 Uhr in einer Erstausstrahlung über „Das Geschäft mit der Unterwelt“.
Der weltweite Umsatz mit Drogen wird laut UN auf 320 Milliarden Dollar
geschätzt. Das ist mehr als der Umsatz von Bier, Wein, Tabak,
Schokolade, Kaffee und Tee zusammen. Im Drogenhandel werden extrem hohe
Gewinne erzielt. Zum Beispiel kostet 1 Gramm Kokain in der Herstellung
ca. 1 US-Dollar, wird aber dem Konsumenten für etwa das 40- bis
100-fache verkauft. Der Handel mit illegalen Drogen wird üblicherweise
vom organisierten Verbrechen übernommen und ist eng mit Korruption und
Geldwäsche verbunden. Weiterhin gibt es auch Verflechtungen mit
Waffenhandel und Geheimdiensten, wie in der Iran-Contra-Affäre deutlich
geworden ist. Die Gliederung dieses gigantischen Geschäfts mit
Betäubungsmitteln ist klar strukturiert. Im Norden werden die meisten
Substanzen konsumiert und im armen Süden (hauptsächlich den Anden,
Afghanistan und Goldenen Dreieck in Südostasien) werden sie
hergestellt. Auf beiden Seiten sind Opfer zu beklagen. So sind es die
unzähligen Drogentoten im Norden und die brachiale Schneise an Gewalt
und Korruption, die sich durch den Süden zieht und den Aufbau einer
legalen Wirtschaft unterbindet. 3satbörse berichtet in einer
Erstausstrahlung über „Das Geschäft mit der Unterwelt“.
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