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Eine Spezies stirbt aus - Rückzug der letzten Flachlandgorillas | Drucken |  E-Mail

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König ohne Reich (photocase.com)
Der Kahuzi-Biega Nationalpark bietet auf 6.000 Quadratkilometern den dort lebenden Flachlandgorillas eine Rückzugsmöglichkeit, doch das Überleben der Gorillas ist weiterhin stark gefährdet. Die anhaltenden Kriege in der Region, sowie Pygmäen, welche die Tiere jagen und essen oder verkaufen stellen eine enorme Bedrohung für den Fortbestand der Flachlandgorillas dar. Carlos Schuler hat sich bereits vor 20 Jahren den Schutz der Gorillas im Kongo zur Aufgabe gemacht und hofft nun, dass sich der Park eines Tages durch kleine Besuchertouren selbst finanzieren kann.

Am 06.01.2010 zeigt 3sat ab 12:10 Uhr einen sehenswerten Film über die Flachlandgorillas der Vulkanberge.

Der Kahuzi-Biega Nationalpark liegt liegt im Osten der Demokratischen Republik Kongo. Der Park wurde nach den beiden sich dort befindlichen erloschenen Vulkanen benannt und bietet Lebensraum für die letzten Flachlandgorillas. Dian Fossey begann genau hier ihre Forschungen zu „Gorillas im Nebel“ und bereits im Erscheinungsjahr 1988 zeigte der Film die Bedrohungen der Gorillas. Die Tiere sind durch die anhaltenden Kriege in der Region und auch Pygmäen, die die Gorillas jagen, um ihr Fleisch zu essen oder zu verkaufen, immer noch bedroht. Wie viele Flachlandgorillas die Massaker überlebt haben ist schwer zu sagen, allerdings steht fest, dass sich die fünf Familien, die an Menschen gewöhnt waren, immer weiter in das unzugängliche Hochland des Nationalparks zurückgezogen haben. Der ehemalige Ski- und Tauchlehrer Carlos Schuler kam bereits vor 20 Jahren in den Kongo, um sich den Erhalt der Flachlandgorillas der Vulkanberge zur Lebensaufgabe zu machen. 1996 übernahm er die Leitung eines GTZ-Projektes in dem Nationalpark und inzwischen gehen Schuler und die Parkwächter täglich auf die Suche nach den letzten Gorillas im Kahuzi-Biega Nationalpark. Hin und wieder begleitet die Männer auch eine kleine Gruppe Touristen und Carlos Schuler hofft, dass sich der Park irgendwann durch Besuchertouren selber tragen kann.
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