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Spannender Bericht über die Changpa Nomaden an der Grenze zu Tibet |
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 Changthang (wikipedia.de) Changthang ist die Bezeichnung für die ausgedehnten Hochlandsteppen im Nordwesten Tibets in China. Es ist die höchste von Menschen bewohnte Gegend der Welt. Hier, an der Grenze zu Tibet in Ladakh, sind die sogenannten Changpa-Nomaden beheimatet. Sie bewandern die menschenleere alpine Steppenregion der Hochebenen mit Ziegen, Schafen und Yaks. Die Changpa-Nomaden sind maßgeblich Entscheidend für die Herstellung teurer Kaschmirprodukte, ohne das Endprodukt je zu Gesicht zu bekommen.
Das Hessische Fernsehen berichtet am 01.03.2010 ab 16 Uhr über das Nomadenleben in Ladakh.
Der Filmautor Thomas Wartmann reiste im kurzen Gebirgssommer drei
Wochen lang mit den Changpa-Nomaden über die ausgedehnten
Hochlandsteppen des Changthang, der höchsten von Menschen bewohnten
Gegend der Welt. Die Changpa-Nomaden wandern mit ihren Ziegen, Schafen
und Yaks über menschenleere alpine Steppenregion in einer Höhe von über
4.000 Metern. Nur hier, bei dünner Luft und eisigem Wind, wächst den
Ziegen im Fell ein warmes Unterkleid. Wenn der Sommer naht, werden die
wertvollen feinen Haare der Ziegen heraus gekämmt, gereinigt und an die
Großhändler in der Hauptstadt Leh verkauft, welche die Haare zu
Paschmina-Wolle spinnen. Diese Wolle wird anschließend in die ganze
Welt exportiert und zu teuren Kaschmirpullovern und Schals
weiterverarbeitet. Und obwohl die Changpa-Nomaden die Endprodukte nie
zu Gesicht bekommen, ist Paschmina-Wolle für sie das „Gold“ des
Changtang und finanzielle Grundlage für ihre Existenz.
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