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| Film über die Nervenkrankheit ALS | | Drucken | |
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Die Muskulatur an Armen und Beinen und später auch die Atem- und Schluckmuskulatur können bald nicht mehr stimuliert werden und sterben allmählich ab. Der Film „Wie Handschuhe voll Sand“ erzählt nah an Menschen, die in verschiedenen Stadien an der tödlichen Nervenkrankheit ALS erkrankt sind. Was hat man bisher von dieser Krankheit verstanden? Warum nur so wenig? Welche Therapiemöglichkeiten werden entwickelt? Und vor allem: Wie kann man angesichts des nahen Todes (über)leben? Der deutsche Maler Jörg Immendoff ist 1998 an ALS erkrankt. Was mit einer leichten Schwäche in seiner linken Hand begann, zwingt ihn heute in den Rollstuhl. Malen kann er schon lange nicht mehr. Er hat mit seiner Erkrankung die Öffentlichkeit gesucht, hat von fehlgeschlagenen Therapien berichtet und Mittel für ein Forschungsstipendium gespendet, denn für die Ursachenforschung dieser schweren Krankheit gibt es fast kein Budget. Krankheitsverläufe wie bei Jörg Immendorff sind eher selten. In der Regel bleiben den Patienten nach dem Auftreten der ersten Symptome nur noch drei bis vier Jahre Lebenszeit. Die Ursachen dieser Krankheit sind nach wie vor unbekannt. Es gibt zwar einige gesicherte Erkenntnisse, aber auch ein großes Feld von Vermutungen und Hypothesen. Über allem schweben der Schrecken über diese furchtbare Krankheit, die einen unvorbereitet und unaufhaltsam trifft.
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