Kuba ist ein Paradies, das die Welt jahrzehntelang vergessen hatte und das heute viele nur wegen seiner Traumstrände kennen. Die größte Insel der Karibik hat allerdings viel mehr zu bieten: Kuba ist die Heimat des kleinsten Vogels, des kleinsten Frosches und des aggressivsten Krokodils der Welt.

Der Film wird am Montag, den 28. Februar 2011 um 14.15 Uhr im HSF ausgestrahlt.

Viele Tierarten findet man nur hier, doch wie kamen sie auf die Insel? Kubas Geschichte begann vor über hundert Millionen Jahren. Damals lag die Insel noch im Pazifik, doch im Laufe der Zeit driftete sie immer weiter nach Osten in die Karibik. Während dieser Reise veränderte sich das Gesicht Kubas immer wieder. Während der Eiszeiten war der Meeresspiegel wesentlich niedriger als heute, Kuba war damals größer und breiter, ausgedehnte Sümpfe bedeckten die flachen Küstenregionen. Stieg der Meeresspiegel, war die Insel fast vollständig überflutet, nur die Berge ragten noch aus dem Meer. Während der langen Reise der Insel eroberten viele Tiere aus eigener Kraft Kuba, andere hatte es als Schiffbrüchige hierher verschlagen. Sie alle haben die Insel zu dem gemacht, was sie heute ist - das Juwel der Karibik.