
Mozambiquan Music (photocase.com)
Lange zeit hörte man über Mosambik nur schlechte Nachrichten. Ein brutaler jahrelanger Bürgerkrieg, verheerende Überschwemmungen begleitet von Krankheiten, Hungernot oder dass in Mosambik die Hälfte der Erwachsenen nicht lesen und schreiben können. Mosambik ist immer noch eines der ärmsten Länder der Welt, doch seit kurzem auch Hoffnungsträger und Vorbild für den afrikanischen Kontinent. Das Land entwickelt sich zu einem wachsenden Ferienziel, ein „Indian Ocean Treasure“ mit rund 2.800 Kilometern teilweise traumhaften Küsten und aufregenden Nationalparks.
Am 07.01.2010 zeigt 3sat den Film von Andreas Lueg „Reisen in ferne Welten: Mosambik - Morgenröte über Gorongosa“ ab 18:15 Uhr.
Mosambik erholt sich langsam von den tiefen Wunden des jahrelangen
Bürgerkrieges. Das Land entwickelt sich in positive Richtung und setzt
ein Zeichen, gleichzeitig als Hoffnungsträger, für andere Regionen. Der
Film von Andreas Lueg ist eine Reise mit vielen Erlebnissen in der noch
fernen Welt Mosambik. Idyllische Inseln und einsame Sandstrände auf dem
Quirimba-Archipel, lebendiger Latino-Kultur und afrikanischem
Alltagsgetümmel oder die Hauptstadt Maputo mit ihrer Kombination aus
Kolonialpracht und Plattenbau-Tristesse sind nur einige Schauplätzte
der Reise. Lueg zeigt ebenso die abgelegenen Ecken, jenseits des noch
kleinen Tourismuszentrums. So kann sich der Betrachter auch ein Bild
von den Landschaften, Kleinstädten und Dörfern verschaffen. Auch der
Gorongosa-Nationalpark, einstiger „Schatz von Mosambik“, bietet jetzt
wieder mit Buschwanderungen und Safaritouren einen Einblick in eine
faszinierende Tierwelt. Mosambik zeigt vorbildlich den Wandel und setzt
mit einem Öko-Bewusstsein den ersten Schritt in eine bessere Zukunft.
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