Reichstag
Reichstag: Das Reichstagsgebäude in Berlin war zunächst Sitz des Reichstags des deutschen Kaiserreiches. Später, während der Weimarer Republik (1919-1933) nutzten die Abgeordneten des Weimarer Parlaments dieses Gebäude als Sitzungssaal. Seit 1999 ist das Reichstagsgebäude Sitz des Deutschen Bundestages. Im April 1871 wurde der Bau des Deutschen Reichstages geplant, der Bau wurde jedoch erst im Jahr 1884 unter der Leitung des deutschen Architekten Paul Wallot ausgeführt.
Der Reichstag wurde innerhalb von 10 Jahren fertiggestellt und konnte im Dezember 1894 eröffnet werden. Der Reichstag wurde im Stil des Eklektizismus erbaut, dies bedeutet, dass der Architekt verschiedenste künstlerische Stilrichtungen miteinander vermischte. Auf dem Giebel des Reichstags prangt der aus Bronze gefertigte Schriftzug „Dem Deutschen Volke“. Im Februar 1933 (Reichstagsbrand) und während des Zweiten Weltkrieges wurde das Reichstagsgebäude schwer beschädigt. Der Instandsetzung des Gebäudes begann 1958 und wurde 1971 abgeschlossen. 1995 wurde der Umbau des Deutschen Reichstags beschlossen, zu diesem Anlass verhüllten die Aktionskünstler Christo und seine Frau Jeanne-Claude das Gebäude. Der Verhüllung folgte ein jahrelanger Umbau. Nach dem Umbau ist eine gläserne begehbare Kuppel für das Reichstagsgebäude charakteristisch. Den Mittelpunkt des Reichstagsgebäudes bildet der außerordentlich große Plenarsaal.
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