Beuteltiere sind dümmer, weniger sozial und weniger erfolgreich als die anderen Säugetiere. Dieses Vorurteil kursiert selbst unter Biologen. Eines aber ist klar: Beuteltiere sind kurios. Ihr Merkmal: Sie gebären ihren Nachwuchs in einem sehr frühen Entwicklungsstadium und ziehen ihn anschließend oft im Schutz ihres Beutels groß. Koala, Känguru und Co machen mit ungefähr 260 Arten nur 6 Prozent der weltweiten Säugetierarten aus.
Die Sendung wird am 23. Februar 2011 um 08:20 Uhr im WDR ausgestrahlt.

Heute leben Beuteltiere ausschließlich im australischen Raum und auf dem amerikanischen Kontinent. Besonders viele Arten konnten sich im isolierten Australien entwickeln. Neben den auf Bäumen kletternden Koalas und den hüpfenden Kängurus gibt es noch etliche weitere Beuteltiere aufzuspüren. Kurios sind vor allem die von Ast zu Ast hüpfenden Baumkängurus. Planet Wissen nimmt das Leben einiger Beuteltiere unter die Lupe und fragt nach, was dran ist an dem Vorurteil über deren Intelligenz. Die Evolutionsbiologin Dr. Vera Weisbecker berichtet über ihre neusten Forschungsergebnisse zur Entwicklung des Gehirns. Biologe und Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen beobachtete das Verhalten unter Kängurus. Beide sind begeisterte Kenner und Liebhaber dieser ungewöhnlichen Tiere.
 

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