Der französische Schauspieler und Produzent Jacques Perrin und sein Team verfolgten drei Jahre den Weg von Zugvögeln und bereisten 25 Länder. Insgesamt 44 Vogelarten beobachteten und filmten sie in ihrer natürlichen Umgebung, modernste Flugtechnik ermöglichte atemberaubende Bilder.
Für diese Leistung wurde der faszinierende Dokumentarfilm mit einer Oscar-Nominierung bedacht, Cutterin Marie-Josèphe Yoyotte wurde mit dem französischen Filmpreis "César" ausgezeichnet.

Die Doku kommt am Samstag, den 02. April 2011 um 10.15 Uhr im Bayerischen Fernsehen.

Einmal die Welt aus der Vogelperspektive umrunden, die Zugvögel auf ihren oft Tausende von Kilometern weiten Wanderungen begleiten – das war der Traum des französischen Schauspielers und Produzenten Jacques Perrin, der für seine Kinofilme "Das Volk der Affen" (1986) und "Mikrokosmos" (1996) mehrfach ausgezeichnet worden ist. Drei Jahre dauerten die Dreharbeiten, in denen Perrin und seine Crew 25 Länder der Welt bereisten, um insgesamt 44 Vogelarten in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten und zu filmen. Mithilfe neuester Flugtechnik – u. a. wurden bei den Dreharbeiten ein eigens gebautes Ultraleichtflugzeug, Deltadrachen und ein ferngesteuerter Minihubschrauber eingesetzt – gelang es Perrins Team, Vögeln aus allen Erdteilen auf ihrem Weg von einem Pol zum anderen zu folgen.

Auf ihren Wegen müssen die Vögel eine Vielzahl von Gefahren überwinden, die jeden Flug zu ihrem letzten machen können: das Wetter, die endlosen Weiten der Ozeane, riesige Bergmassive, glühende Wüsten und Raubtiere aller Art. Das Abenteuer beginnt zu Frühlingsanfang in unseren Breiten, wenn sich viele der gefiederten Wanderer aus der gemäßigten Klimazone in den hohen Norden aufmachen, wo sie riesige und unberührte Landstriche finden, wie zum Beispiel die arktische Tundra, die sie zum Nisten bevorzugen. Andere zieht es in tropische Gebiete und bis ins ferne Australien, während wieder andere den Weg über den Äquator bis in die Antarktis finden.