Schaben und Kakerlaken existieren bereits seit 300 Millionen Jahren. Die Insektenart hat aufgrund ihrer extremen Anpassungsfähigkeit und Genügsamkeit Eiszeiten, Hitzeperioden und Erdbeben überlebt. Viele halten sie für Schädlinge, die Krankheiten übertragen, doch Wissenschaftler haben die Krabbeltiere als Forschungsobjekt entdeckt, an denen sie die Intelligenz von Insekten studieren. Der Film kommt am 03. Mai 2011 um 16.55 Uhr auf ARTE.

Seit 300 Millionen Jahren bevölkern etwa 4.000 verschiedene Schabenarten erfolgreich die Erde. Die kurzbeinigen Schnellläufer haben alles überlebt: Eiszeiten, Dinosaurier, Hitzeperioden, Erdbeben - und sie werden auch den Menschen problemlos überdauern. Die zu den Insekten gehörenden Kakerlaken und Schaben sind das erfolgreichste Modell der Natur. Ihre außergewöhnliche Anpassungsfähigkeit und ihre Genügsamkeit machen diese Spezies unausrottbar.


Ihr schlechtes Image hat die Schabe zu Unrecht. Forscher und Ingenieure sind schon vor geraumer Zeit auf dieses Insekt als Modell- und Studienobjekt gestoßen. Kakerlaken können unter extremen Bedingungen existieren, in Kühlschränken genauso wie in Hitzegebieten. Sie fressen nahezu alles, sogar Holzwolle, Schaumstoffreste und Schuhsohlen. Und sie wären wohl auch die einzige Art, die einen Atomkrieg überleben würde, denn sie können eine 150 Mal höhere Strahlendosis überleben als der Mensch.