Forstwirtschaft bedeutet Nachhaltigkeit
Die Forst- und auch die
Waldwirtschaft ist ein Teil der Volkswirtschaft und bezieht sich auf das
planmäßige Handeln des wirtschaftenden Menschen im Wald. In einer
Volkswirtschaft wird die Gesamtheit aller in einem Wirtschaftsraum (bezieht
sich normalerweise auf einen Staat oder Staatenverbund) verbundenen und
gegenseitig abhängige Akteure (Haushalte, Unternehmen, Staat) bezeichnet.Neben der Rohstofferzeugung ist auch das Erbringen immaterieller Leistungen wie die Erhaltung der Wälder, insbesondere als Schutz- und Erholungsraum, das Ziel der Handlungen der Forst- und Waldwirtschaft. Diese Ziele können, je nach Region und über die Zeit hinweg immens variieren. Nach jahrhundertelanger Übernutzung der Wälder in Mitteleuropa vor dem 19.Jahrhundert hat sich die nachhaltige Form der Holznutzung, unter Berücksichtigung der gesellschaftlichen Bedürfnisse, durchgesetzt. Nachhaltigkeit bezeichnet die Bewirtschaftungsweise eines Waldes. Der Wald wird nie ganz abgeholzt, sondern ihm wird nur soviel Holz entnommen wie nachwachsen kann. Er hat also die Möglichkeit, sich zu regenerieren, zu erholen.
Der Begriff Nachhaltigkeit wurde von Hans Carl von Carlowitz geprägt. Hans Carl von Carlowitz, geboren am 24.Dezember 1645 in Oberrabenstein bei Chemnitz, war deutscher Kameralist und Oberhauptmann. Er gilt als Schöpfer des forstlichen Nachhaltigkeitsbegriff und starb am 03. März 1714.
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