Will man Eisbären im arktischen Norden besonders nah kommen, sollte man eine Allianz mit Eisschollen und Schneebällen eingehen … 
Drei Jahre folgen der vielfach preisgekrönte Tierfilmer John Downer und sein Team einer Eisbärin und ihren Jungen durch die grandiose Landschaft der norwegischen Insel Spitzbergen.
Sein Trick: Zur Ausrüstung gehört ein ganzes Arsenal von "Spionagekameras". Eine ferngesteuerte Kamera auf Miniskiern etwa, die als Eisscholle getarnt und mit Minipropellern versehen sich den großen Räubern bis auf Nasenlänge nähert. Das Erste zeigt den Film am Montag, den 14. März 2011 um 20.15 Uhr.

Die rollende Kugelkamera ist eine weitere technische Spezialität. Als Schneeball getarnt und mit einer speziell gelagerten Optik ausgestattet, rollt sie den Babybären bis vor die Tatzen. Selbst die bis zu 500 Kilo schweren Bärenmännchen akzeptieren die schneeweißen "Gebilde" in ihrer Nähe. Das Ergebnis sind spektakuläre Eisbärenaufnahmen aus ungewohnten Perspektiven - hautnah gefilmt.

Der außergewöhnliche Film folgt einer Eisbärenmutter und ihren Jungen von dem Tag an, als sie die sichere Schneehöhle verlassen. Er dokumentiert die ersten tapsigen Schritte der Kleinen und zeigt, wie ihre Mutter sie sicher durch die eisigen Fjorde und Gebirgslandschaften führt. Jeder Tag steckt voller Herausforderungen - die ferngesteuerten Minikameras können filmen, wie sich die Bären durch Schneewehen und über mit Eis bedeckte Hänge kämpfen, oder dokumentieren, wie Bärenmännchen um einen angeschwemmten Walkadaver streiten. Immer vor dem Hintergrund, dass dieser eisige Lebensraum durch die Erwärmung des Weltklimas extrem bedroht ist.