Dokumentationen sind eine Fernsehform, die einem bestimmten Anspruch genügen möchte: informativ und gleichzeitig neutral über einen Sachverhalt zu berichten. Allerdings finden dadurch viele Leute Dokumentar-Filme eher langweilig. Für sie fehlt es an Spannung oder sie finden die behandelten Themen einfach nicht interessant. Deswegen wird heutzutage immer häufiger versucht solche Filme spannend darzustellen und mehr wie Spielfilmformat zu gestalten.

Personalisierung

Beispielsweise wird dazu die Geschichte von einer fiktiven oder realen Person erzählt, damit das Thema einfacher dargestellt werden kann. Bei geschichtlichen Themen werden oft Personen genommen, die eine persönliche Geschichte zu dem Thema haben. Oder aber es wird sich eine Geschichte ausgedacht. So lassen sich die Informationen von den Zuschauern leichter verarbeiten und sie erinnern sich auch leichter daran. So könnte z.B. bei einer Dokumentation über Ärzte in Mittelalter über einen fiktiven Arzt berichtet werden und über sein tägliches Leben. Mit so einem Beispiel kann der Zuschauer das Leben der Ärzte viel einfacher verstehen als ganz ohne Beispiele.

Impressionen

Des Weiteren werden häufig zu Beginn eines Filmes besonders schöne Aufnahmen von der Dokumentation gezeigt. Dadurch sollen die Zuschauer neugierig auf den nachfolgenden Film gemacht werden. Sozusagen werden die Highlights am Anfang gestellt. So gibt es z.B. bei Dokumentationen die in der Natur spielen häufig am Anfang extra schöne Bilder von der Landschaft oder aber es wird mit Slow Motion gearbeitet.

Slow Motion kann insbesondere bei Darstellungen mit Tieren interessant sein. Vieles wird vom menschlichen Auge nicht so schnell verarbeitet und wird erst in Slow Motion sichtbar. Ein Beispiel wäre wie Bienen fliegen oder wie Frösche Insekten mit Ihren Zungen fangen. Gerade bei solchen Sachen kann das menschliche Auge nicht die einzelnen Bestandteile erkennen. Es ist für die Zuschauer besonders interessant etwas zu sehen, was sie sonst nicht wahrnehmen kann.

Tipp: Verpasste Gelegenheiten

Die meisten Dokumentationen werden im TV ausgestrahlt. Aber nicht jeder hat zu der bestimmten Sendezeit auch Zeit die Dokumentation zu sehen. Will man sie dennoch gerne anschauen, so kann man sie auch einfach online sehen. Gerade Dokumentationen werden nach der Ausstrahlung im TV online zur Verfügung gestellt. Eine große Übersicht dazu lässt sich bei etwasverpasst.de finden. Einfach sortiert nach Sendern oder auch per Suchfunktion kann die verpasste Dokumentation dann online gefunden und angesehen werden. So ist man als Zuschauer auch nicht an die Sendezeiten gebunden und kann sich den Dokumentar-Film dann ansehen, wann man möchte und wann es einem am besten passt. Dadurch können die Filme noch mehr Menschen erreichen, welche sich so entspannt und einfach weiterbilden können.