Das Interesse an Kryptowährungen ist stark gestiegen. Sogar manch sicherheitsorientierte Anleger, die vor wenigen Jahren überhaupt kein Risiko eingehen wollten, befassen sich heute schon mit Bitcoin, Ether und Co. Das liegt auch an einigen optimistischen Prognosen. Und letztlich mag auch die Struktur hinter den digitalen Währungen einen enormen Einfluss auf die Wertentwicklung haben.

Zu beachten ist, dass es keine Garantie gibt und Kryptowährungen ein hohes Risikopotenzial besitzen. Wer mit Bitcoin und Co. spekuliert, der muss wissen, dass es stets nach oben wie nach unten gehen kann. Auch dann, wenn die Prognosen sehr vielversprechend sind, kann es immer wieder zu Abstürzen bzw. Korrekturen kommen. Das ist auch der Grund, warum nur frei zur Verfügung stehendes Kapital investiert werden sollte. Spielgeld sozusagen. Geld, das man beispielsweise für die nächste Mietvorschreibung, Leasing- oder Kreditrate benötigt, sollte keinesfalls investiert werden. 

Vorsicht vor schwarzen Schafen

Natürlich mag es die Entwicklung der altbekannten Sparprodukte sein, warum das Interesse an den Kryptowährungen gestiegen ist. Denn wer heute sein Geld auf einem Sparbuch liegen hat, ein Tagesgeldkonto nutzt oder mitunter hofft, mit der abgeschlossenen Kapitallebensversicherung „reich“ zu werden, der muss der Wahrheit ins Auge sehen - die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank, der EZB, hat die traditionellen Produkte unbrauchbar werden lassen. Somit müssen heute auch sicherheitsorientierte Anleger einen Blick über den Tellerrand in Richtung Aktien, Devisen wie Kryptowährungen werfen.

Wichtig ist, dass man sich im Vorfeld bewusst macht, dass es durchaus ein paar Gefahren gibt, wenn man sein Geld in den Kryptomarkt pumpt. Denn nicht nur die Volatilität spielt eine Rolle - es gibt auch ein paar „schwarze Schafe“, die ihr Unwesen treiben und letztlich nur am Geld des Anlegers interessiert sind, jedoch nicht an seinem Erfolg.

Bevor man sich also für News Spy oder einen anderen Anbieter entscheidet, ist es von enormer Wichtigkeit, dass man über Test- wie Erfahrungsberichte Informationen einholt, ob es sich um eine seriöse Plattform handelt oder nicht. Derartige Berichte findet man problemlos im World Wide Web. Stellt man im Zuge der Recherche fest, dass es fast nur negative Erfahrungs- wie Testberichte gibt, so sollte man besser die Finger von dem Anbieter lassen.

Höhenflüge und Abstürze

Der Bitcoin ist vor allem deshalb in den Mittelpunkt gerückt, da der Preis noch Mitte 2016 bei rund 500 US Dollar lag, Ende 2017 jedoch an der 20.000 US Dollar-Grenze kratzte. Jedoch übersprang der Bitcoin nicht die Hürde der 20.000 US Dollar-Grenze, sondern stürzte in weiterer Folge ab - zuerst in Richtung der 10.000 US Dollar, bis Ende 2018 in Richtung der 3.000 US Dollar.

Der Beweis, dass es durchaus riskant ist, sein Geld in den Bitcoin zu investieren. Daher sollte man, wie bereits erwähnt, nur frei verfügbares Geld in die Hand nehmen.

Anfang 2019 feierte der Bitcoin übrigens ein Comeback - im Juni lag der Preis bei knapp 14.000 US Dollar. Das Coronavirus hat dann Anfang 2020 für einen neuerlichen Absturz in Richtung 5.000 US Dollar gesorgt; zum aktuellen Zeitpunkt (Stand: Mitte September 2020) liegt der Preis der Kryptowährung bei 10.000 US Dollar.

Die Prognosen sind jedoch chancenreich. Das heißt, es gibt einige Analysten wie Experten, die der Meinung sind, der Bitcoin werde in absehbarer Zukunft die 20.000 US Dollar-Hürde überspringen, manche sehen ihn sogar in Richtung 100.000 US Dollar wandern...

Auch die Blockchain spielt eine Rolle

Das steigende Interesse hat natürlich einen Einfluss auf die Preisentwicklung der Kryptowährungen. Aber auch die dahinter befindliche Technologie spielt eine wesentliche Rolle. Denn die Blockchain, die Struktur von Bitcoin und Co., rückt immer stärker in den Mittelpunkt - so etwa, wenn es um „Smart Contracts“ oder Versicherungen oder die Musikindustrie geht. Denn mit klassischen „Wenn-Dann“-Verknüpfungen kann man hier nicht nur für eine Zeitersparnis sorgen, sondern letztlich auch Geld sparen.

Wer übrigens an den Erfolg des Bitcoin bzw. der Blockchain-Technologie glaubt, jedoch nicht direkt in den Kryptomarkt investieren will, der kann auch einen Blick auf den Aktienmarkt werfen und in Unternehmen investieren, die mit   der Blockchain-Technologie zu tun haben.