Die Südsee - hier wird der Traum von der einsamen Insel wahr. Inmitten des größten Ozeans der Erde liegen wie Perlen Tausende von Inseln - schneeweiße Strände, Palmen und türkisfarbenes Wasser. Doch das Paradies ist in Gefahr: Überfischung, Meeresverschmutzung und globaler Klimawandel machen der einmaligen Tier- und Pflanzenwelt des Südpazifiks das Leben schwer. Auf dem offenen Ozean werfen Männer auf Industrietrawlern ihre Angeln aus und holen Thunfische zu Tausenden aus dem Meer.  Der Film wird am Montag, den 29. Dezember 2010 um 20.15 Uhr auf ARD gezeigt.

Der moderne Fischfang wird immer effektiver: Zu viele Fischereischiffe müssen sich die immer magerer ausfallenden Fangerträge teilen. Es gibt einen Hoffnungsschimmer: Auf hoher See setzten engagierte Menschen ihr Leben aufs Spiel, um die letzten Thunfischbestände zu schützen.

Albatrosse galten lange Zeit als Symbol für den unbezähmbaren Ozean. Doch Abertausende enden Jahr für Jahr als Beifang an den Haken der Langleinenfischer. Einige Fischer haben das Desaster satt und entwickeln neue Methoden, damit die großartigen Vögel nicht länger jämmerlich ertrinken müssen.

In den tropischen Riffen des Fiji Archipels wollen Menschen in schwer geschädigte, einst farbenprächtige Riffe wieder neues Leben bringen. In einer Art "Gärtnerei" werden Korallen aufgepäppelt und in tote Riffe eingesetzt. Projekte, die jedes für sich zum Erhalt der Südsee beitragen. Doch Korallen sterben nach wie vor, Tonnen von Chemikalien verschmutzen den Ozean und zerstören die über die Jahrtausende entstandenen Lebensgemeinschaften auf einen Schlag. Sturmfluten und Tsunamis werden mit dem Klimawandel immer häufiger und intensiver.