Im höfischen Zeremoniell der königlichen Familie Großbritanniens spielen Pferde seit jeher eine bedeutende Rolle. Die Dokumentation beobachtet nicht nur die traditionellen und farbenprächtigen Wachwechsel der königlichen Garden, bei denen Pferde mehr als nur Statisten sind, sondern wirft auch einen Blick hinter die Kulissen dieser Zeremonie. Deutlich wird, dass bei aller Folklore die beteiligten Soldaten und Offiziere in erster Linie Armeeangehörige sind und ihr nächster Einsatz sie durchaus in den Krieg führen kann.

Der Film wird am Montag, den 20.06.11 um 8:00 Uhr in ARTE gezeigt.

Im Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland sind Pferde ein wichtiger Bestandteil des höfischen Lebens. Vor allem bei der Wahrnehmung zeremonieller Aufgaben - zum Beispiel bei der jährlichen Parade anlässlich des Geburtstages der Königin - sind sie nicht wegzudenken. Wo kommen die Pferde her? Wer sucht sie aus, kauft sie ein und übernimmt ihre Ausbildung? Und wie sieht ein Tag im Leben der königlichen Kavallerieregimenter und ihrer Pferde aus?
Die Dokumentation beschreibt den Alltag der berittenen Einheiten, denen es gelungen ist, ihre traditionellen Rituale zu bewahren. Auch im modernen Zeitalter der Globalisierung haben diese Offiziere und Soldaten die gleiche Mission wie vor 200 Jahren: Sie dienen den Pferden, der Queen von England und der königlichen Familie.
Hunderttausende England-Touristen bewundern Jahr für Jahr die traditionellen Wachwechsel der berittenen Garden in London. Die Dokumentation beschreibt, welche harte Arbeit hinter dem perfekten und farbenprächtigen Zusammenspiel von Reitern und Pferden steckt. Viele Zuschauer denken in erster Linie an Folklore, wenn sie die glänzenden Stiefel, die historischen Uniformen und blitzenden Säbel bestaunen. Die Darsteller sind Soldaten Ihrer Majestät. Und für manchen von ihnen heißt der nächste Einsatzort im Marschbefehl, nach ein oder zwei friedlichen Jahren mit den Pferden: Afghanistan.