Am 26. September 2010 berichtet ARD um 16 Uhr über die „grüne Hölle“ Amazonien. Das größte zusammenhängende Schwemmgebiet der Erde, der Pantanal, wird von Jaguaren und Kaimanen, sowie Riesenottern und Riesenspinnen bevölkert. Amazonien wird oftmals die „grüne Hölle“ oder auch die grüne Lunge des Kontinents und der Welt genannt. Bei den meisten Brasilianern ist es der wilde Westen ihres Riesenlandes; für die Welt ist Amazonien die ökonomische Zukunft des Planeten.

Andreas Lueg zeigt in seinem Film den Pantanal und Amazonien als Brasiliens grüne Wunder. In seinem Film werden mythische und zum Teil ganz reale Faszinationen des Regenwaldes gezeigt. Im Pantanal haben zehntausende Baumarten, tausende Fisch- und Vogelarten, unzählige Säugetiere, Reptilien und Insekten ihre Heimat gefunden. Dokumentiert wird das Leben um eine, auch für Touristen zugängliche, nachhaltig wirtschaftende Fazenda. Außerdem sieht man eine Flusskreuzfahrt auf dem Amazonas und seinen Nebenarmen- eine Erkundungsfahrt in das Herz vom ganzen Dschungel. Doch nicht nur der Regenwald wird gezeigt, sondern es werden auch der Alltag der Menschen in den Städten gezeigt und welche Folgen die wirtschaftliche Nutzung des Regenwaldes für die Einwohner hat.