Brot und Spiele

Als architektonisches Meisterwerk und Wahrzeichen der Stadt Rom war das Kolosseum immer wieder Drehort für Monumentalfilme wie Ridley Scotts „Gladiator“. Sein Bau wurde ab 72 n. Chr. von Kaiser Vespasian mit der Beute aus dem jüdischen Krieg finanziert und konnte erst nach dessen Tod abgeschlossen werden. Danach war es bis zur Christianisierung fast fünfhundert Jahre lang der Schauplatz von Gladiatorenkämpfen und Tierhetzen. Am 21. März können sich geschichts- und architekturinteressierte Fernsehzuschauer ab 22.05 Uhr auf N24 über Baugeschichte und Nutzung des größten Amphitheaters der Antike informieren.

 

Das Kolosseum hat einen Umfang von 527 m und bot etwa 50.000 Zuschauern Platz, zu deren Belustigung römische Adlige blutige, hauptsächlich aus Gladiatorenkämpfen und Hinrichtungen bestehende „Spiele“ veranstalteten. „Damnatio ad bestias“, die Verurteilung von Verbrechern zum Tod durch wilde Tiere, lautete eine besonders grausame – und häufige – Art der Hinrichtung. Seit 1999 dient das Kolosseum jedoch als Denkmal gegen die Todesstrafe.


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