Ameise: Ameisen gehören zu der Klasse der Insekten und sind in die Gruppe der Hautflügler einzuordnen. Sie leben in einem sogenannten Ameisenstaat, dieser gewährleistet die Arbeitsteilung unter den Arbeiterinnen und Königinnen.

Ein Ameisenbau wird von einer oder mehren Königinnen und von 100.000 bis 5 Millionen Arbeiterinnen bevölkert. Für den Körperbau der Ameisen ist die deutliche Einteilung des Körpers in Kopf, Brust und Hinterleib charakteristisch. Die Fühler der Ameise sind abgewinkelt und spielen bei der Nahrungsbeschaffung eine wichtige Rolle. Mithilfe der Fühler wird die Nahrung auf den gesamten Ameisenstaat verteilt, dies geschieht durch Berührung. Wird eine Ameise an den Fühlern berührt, so kommt es zur Hervorwürgung vorhandener Nahrung, die dann von der berührten Ameise gefressen wird. Aus der Sicht der Menschen werden Ameisen überwiegend als Schädlinge angesehen, so scheut beispielsweise die Schwarze Wegameise bei der Nahrungsbeschaffung nicht davor in Wohnräume einzudringen. Jedoch können Ameisen auch einen nützlichen Faktor aufweisen, die Roten Waldameisen beispielsweise, sind für die Forstwirtschaft von hohem Nutzen. Dadurch, dass sie eine große Menge von Insektenlarven verzehren, wird die Massenvermehrung von Forstschädlingen gemindert oder gar ganz verhindert.