Ahorn
Es gibt circa 150 Arten der Gattung Ahorn, die sich hauptsächlich auf Amerika, Ostasien und Europa verteilen. Der Name Ahorn kommt aus dem Lateinischem acer, was übersetzt soviel wie spitz, scharf bedeutet und sich auf die Form der Blätter bezieht. Die Blätter der laubabwerfenden Ahornbüsche oder Ahornbäume, sind gegenständig angeordnet, meist gelappt, manchmal handförmig oder gefiedert.
Ahorne gab es in Europa bereits vor den Eiszeiten. Heute kommen in Deutschland folgende drei Arten vor: Der Bergahorn "Acer pseudoplatanus", der Spitzahorn "Acer platanoides" und der Feldahorn "Acer campestre".
Ahorne sind sommergrüne Bäume oder Sträuche, es gibt zwittrige und getrenntgeschlechtige Arten und sie werden entweder über Insekten oder den Wind bestäubt.
Die Blüten sind fünfzählig und die Staubblattzahl ist teilweise reduziert. Als Gynoeceum (Stempel oder Pistillum) bezeichnet man in der Botanik sein weibliches Geschlechtsorgan und ist oberständig. Am Grunde der Blüten ist ein Diskus, außer bei windbestäubten Arten, der der Anlockung von Insekten dient. Die Früchte der Ahorne werden Spaltfrüchte genannt die nach der Reifung in Teile zerfallen und meist einen Samen enthalten.
Im überlieferten Volksglauben heißt es, Ahorn sei ein wirksamer Schutz gegen Hexen und in Hinterpommern werden heute noch Türen und Stuben damit geschmückt. Kanada führt das Ahornblatt im Staatswappen und der Altweibersommer ("Indian Summer") ist dort eine der schönsten, weil buntesten Jahreszeiten.
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